Was tun, wenn dein Baby im Schlaf mit den Beinen strampelt?

Das Treten deines Babys kann mit Unruhe oder Schlafphasen zu tun haben. Es könnte auch mit der Schlafenszeit zusammenhängen. Wenn dein Baby im Schlaf mit den Beinen strampelt, gibt es ein paar Möglichkeiten, das Problem zu lindern. Zunächst solltest du versuchen, die Ursache herauszufinden.

Das Treten deines Babys kann mit Unruhe oder Schlafphasen zu tun haben. Es könnte auch mit der Schlafenszeit zusammenhängen. Wenn dein Baby im Schlaf mit den Beinen strampelt, gibt es ein paar Möglichkeiten, das Problem zu lindern. Zunächst solltest du versuchen, die Ursache herauszufinden.

Periodische Bewegungsstörung der Gliedmaßen

Die periodische Bewegungsstörung der Gliedmaßen, auch bekannt als PLMD, ist eine Erkrankung, die zu wiederholten, ruckartigen Bewegungen der Beine und Arme führt. Diese Bewegungen treten typischerweise im Schlaf auf, können aber auch während des Tages auftreten. Diese Bewegungen sind schmerzhaft und können den Schlaf stören. PLMD tritt am häufigsten bei Erwachsenen auf und wird mit Medikamenten und Änderungen der Lebensweise behandelt. Einige Medikamente, so genannte GABA-Agonisten und Benzodiazepine, helfen nachweislich, die Beinbewegungen zu reduzieren.

PLMD kann auch zu chronischer Schlaflosigkeit und Schwierigkeiten beim Einschlafen führen. Die Folge ist eine extreme Tagesmüdigkeit, die zu einer Reihe von gesundheitlichen Komplikationen führen kann. Die Ursachen für diese Erkrankung sind unklar, aber Experten vermuten, dass sie mit einem niedrigen Eisenspiegel und Problemen mit der Nervenleitung zusammenhängen könnte.

Die PLMD-Symptome können von Nacht zu Nacht variieren, und die meisten Episoden treten während des Schlafs auf, der nicht durch schnelle Augenbewegungen gekennzeichnet ist. Schwere Anfälle können aber auch auftreten, wenn das Baby wach ist. Die Episoden können zwischen einigen Minuten und einer Stunde dauern. Normalerweise treten die Bewegungen alle 20 bis 40 Sekunden auf und können ein oder beide Beine betreffen.

Wenn du bemerkst, dass dein Baby im Schlaf mit den Beinen strampelt, solltest du einen Arzt aufsuchen. Das könnte ein Anzeichen für eine periodische Bewegungsstörung der Gliedmaßen sein. Von dieser Störung sind zwischen 4 % und 11 % der Bevölkerung betroffen. PLMD wird oft von anderen Erkrankungen wie dem Restless-Legs-Syndrom und Narkolepsie begleitet.

Syndrom der ruhelosen Beine

Das Syndrom der unruhigen Beine (Restless Leg Syndrome, RLS) ist eine Erkrankung, bei der ein Baby im Schlaf mit den Beinen strampelt und zappelt. Diese Symptome beginnen meist in der Nacht, können aber auch tagsüber auftreten. Es ist wichtig zu wissen, dass sich dieser Zustand von Wachstumsschmerzen unterscheidet, die oft ohne Bewegungsdrang auftreten.

Ein Baby mit Restless-Legs-Syndrom bekommt nicht genug Schlaf und hat Probleme, durchzuschlafen. Manchmal ist das Kind nachts wach und steht aus dem Bett auf, um seine Beschwerden zu lindern. Schlafmangel kann das Verhalten des Kindes, seine schulischen Leistungen und seine allgemeine Gesundheit beeinträchtigen.

RLS ist kein normaler Teil des Erwachsenwerdens und kann mit einer Schlafuntersuchung diagnostiziert werden. Die Bewegungen können leicht oder schwer sein. Die Symptome dauern in der Regel zwischen zehn Minuten und mehreren Stunden und können in der Nacht auftreten. Wenn die Störung jedoch schwerwiegend ist, kann sie den ganzen Tag andauern. Neben dem gestörten Schlaf können auch alltägliche Aktivitäten beeinträchtigt werden, z. B. das Sitzen im Unterricht oder auf Reisen.

Die Diagnose von RLS oder PLMD ist schwierig, und es kann bis zu 10 Jahre dauern, bis eine endgültige Diagnose gestellt wird. Der Arzt oder die Ärztin wird die Krankengeschichte des Kindes und die Bewegungen seiner/ihrer Beine während einer Schlafuntersuchung untersuchen, um sicherzustellen, dass die Bewegungen nicht durch andere Störungen verursacht werden.

Sich umdrehen

Viele Eltern haben festgestellt, dass ihr Baby gerne seine Entwicklungsschritte übt, wenn es eigentlich schlafen sollte. Das mag zwar auf das Umdrehen zutreffen, aber es ist auch wichtig, daran zu denken, dass dein Kind beim Schlafen auf dem Rücken liegen sollte. So kann es sich leichter in den Schlaf hineinlegen.

Wenn dein Baby lernt, seinen Körper zu kontrollieren, wird es anfangen, im Schlaf zu strampeln und seine Beine zu strecken. Diese Bewegungen helfen, die Muskeln der Beine zu stärken. In der Regel können sich Babys im Alter von 6 Monaten auf den Rücken drehen, manche fangen aber auch schon früher damit an. Außerdem können Babys von Geburt an reflexartig nach Gegenständen greifen und Spielzeug in den Händen halten. Sie lassen sie irgendwann fallen, wenn sie nicht mehr damit spielen wollen.

Während Babys ihren Oberkörper entwickeln, strampeln sie oft und bewegen ihre Beine während der Bauchzeit. Diese Bewegungen helfen dabei, die Muskeln zu stärken, die es ihnen ermöglichen werden, sich aufzusetzen und zu krabbeln. Irgendwann werden sie in der Lage sein, sich in beide Richtungen zu drehen, aber das ist von Baby zu Baby unterschiedlich.

Als Elternteil solltest du versuchen, dein Baby zu beruhigen, wenn es vom Umdrehen aufwacht. Das ist wichtig für die Gesundheit und Sicherheit deines Babys. Denk daran, dass die meisten Babys nicht wissen, dass sie diese Fähigkeit im Schlaf entwickeln.

Gähnen

Manchmal wirst du feststellen, dass dein Baby im Schlaf gähnt. Das kann ein Zeichen dafür sein, dass es müde ist und schlafen will. Das ist eine normale und übliche Reaktion auf den Schlaf, aber wenn es häufiger als einmal pro Nacht auftritt, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass etwas nicht stimmt.

Es gibt viele Ursachen für das Gähnen bei Babys. Die häufigsten sind schlafbezogene Probleme, darunter Schlafmangel, Schlaflosigkeit und Narkolepsie. Zu wenig Schlaf ist ein ernstes Problem für Babys, denn sie brauchen Ruhe, um normal zu wachsen und sich zu entwickeln. Wenn dein Baby übermäßig schläfrig wirkt, solltest du sofort deinen Kinderarzt oder deine Kinderärztin aufsuchen.

Gähnen ist eine häufige Reaktion auf Weinen oder Wimmern. Das kann ein Weg sein, um mit dir zu kommunizieren und deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Es hat auch etwas mit seinen Sinnen und seinem Lernpotenzial zu tun. Ein Baby nutzt diese Zeit vielleicht auch zum Lernen.

Niesen

Wenn dein Baby im Schlaf mit den Beinen strampelt und niest, klingt das vielleicht nicht nach einem echten Problem. Es könnte jedoch ein Zeichen für ein größeres Problem sein. Ein Neugeborenes ist extrem empfindlich gegenüber vielen Dingen, einschließlich Licht und Geruch. Es ist möglich, dass ein Baby niest, weil es Fruchtwasser oder zusätzlichem Schleim ausgesetzt ist.

Niesen ist ein natürlicher Abwehrmechanismus von Neugeborenen und notwendig, um Keime aus ihrem Körper zu entfernen. Übermäßiges Niesen kann jedoch ein Symptom für eine Atemwegsinfektion oder das so genannte neonatale Abstinenzsyndrom sein, das auftreten kann, wenn die Mutter während der Schwangerschaft Opiate genommen hat. Diese Erkrankung kann auch zu verstopfter Nase, Zittern und einem abnormalen Anlegen der Brustwarze führen.

Weinen

Wenn dein Baby im Schlaf mit den Beinen strampelt, kann das ein Anzeichen für Zahnen, eine Krankheit oder ein anhängliches Temperament sein. Zum Glück ist das Problem meist nur vorübergehend, so dass du dir keine allzu großen Sorgen machen musst. Hier sind einige Dinge, die du tun kannst, damit dein weinendes Baby nachts durchschläft.

Zunächst kannst du versuchen, das Licht zu dimmen. Wenn dein Baby immer noch weint, ist das ein Zeichen dafür, dass es überstimuliert ist. Das ist eine häufige Ursache für Babygeschrei. Eltern interpretieren das Zusammenkneifen der Knie des Babys in Richtung Brust oft als Bauchkrämpfe, aber in Wirklichkeit ist es ein Zeichen von Überstimulation.

Wenn dein Baby sehr jung ist, ist sein Körper noch nicht so weit entwickelt, dass er einem normalen Schlafzyklus folgen kann. Deshalb kann es sein, dass es im Schlaf seltsame Geräusche macht, zum Beispiel weint. Weinen ist eine übliche Form der Kommunikation für Babys und ist entwicklungsbedingt normal. Es ist wichtig zu wissen, dass dein weinendes Baby nicht in Gefahr ist.