Warum indexiert Google meine Seite nicht? – 15 mögliche Gründe

Wenn Ihre Website nicht von Google indexiert wird, entgeht Ihnen vermutlich eine Menge potenzieller Besucher. Dieser Artikel kann Ihnen helfen, herauszufinden, warum Ihre Website nicht indiziert wird, und Ihnen zeigen, wie Sie das Problem beheben können.

Wenn Ihre Website nicht von Google indexiert wird, entgeht Ihnen vermutlich eine Menge potenzieller Besucher. Dieser Artikel kann Ihnen helfen, herauszufinden, warum Ihre Website nicht indiziert wird, und Ihnen zeigen, wie Sie das Problem beheben können.

Potenziellen Traffic zu verpassen, ist eine Sache – aber überhaupt nicht von Google gefunden zu werden, sorgt dafür, dass Ihre Webseite im Internet faktisch unsichtbar ist. Dieser Artikel kann Ihnen helfen, Ihre Website zu indexieren und den Traffic zu bekommen, den Sie erwarten.

Wie stelle ich fest, ob meine Seite indexiert ist?

Der einfachste Weg, um zu überprüfen, ob Ihre Website indiziert ist, ist eine Google-Suche nach der URL Ihrer Website durchzuführen. Wenn Ihre Website in den Suchergebnissen erscheint, ist sie indexiert.

Dies wird durchgeführt, indem man in der Google-Suche „site:domain.de“ eingegeben wird. Achten Sie hier auch darauf, ob Sie Ihre Domain mit oder ohne „www.“ nutzen, denn so müssen Sie auch die Google-Suche anpassen.

Gründe, warum Webseiten nicht indexiert werden

Hier finden Sie einige Gründe, warum eine Seite in Google eventuell nicht indexiert wird oder warum sie sogar wieder deindexiert werden kann,.

1. Du sperrst Google mit der robots.txt Datei aus

Der häufigste Grund, warum eine Website nicht indiziert wird, ist, dass der Eigentümer Google versehentlich mit der robots.txt-Datei ausgesperrt hat. Mit dieser Datei kannst du Suchmaschinen anweisen, bestimmte Ordner, Dateien oder sogar deine komplette Webseite nicht einzulesen.

Wenn man hier jedoch falsche Einträge vornimmt, kann es sein, dass man Google komplett verbietet, die Seite zu indexieren.

2. Ein WordPress-Plugin blockiert den Google-Bot

Es kommt nicht selten vor, dass Sicherheitsplugins den Google-Bot fälschlicherweise als „Angreifer“ einstufen und das Crawling durch ihn sperren. Dies kommt vor, weil der Bot oft viele Seiten der Domain in kurzer Abfolge einliest.

Schalte das Sicherheitsplugin daher für einige Wochen aus und prüfe, ob sie dann eingelesen wird.

3. Deine Seite nutzt JavaScript, um den Inhalt anzuzeigen

Manche Webseiten-Systeme zeigen den Inhalt für Benutzer durch JavaScript an. Das Problem dabei ist, dass Google dadurch den eigentlichen Inhalt nicht verstehen kann. Für Google ist die Seite also ohne Inhalt und wird daher nicht indexiert.

Google versucht zwar, mittlerweile auch JavaScript zu rendern, aber oft werden diese Dateien vor den Suchmaschinen verborgen, sodass Google keine Chance hat, die Inhalte zu erkennen.

4. Deine Meta-Tags stehen auf noindex und nofollow

Mit den Meta-Tags können Sie steuern, wie Suchmaschinen mit Ihrer Website umgehen sollen. So können Sie auf jeder einzelnen Unterseite Ihrer Domain vorgeben, ob Google die jeweilige Seite indexieren und ob er den Links auf der Seite folgen soll.

Normalerweise sollten diese Tags nicht gesetzt oder auf „index,follow“ gesetzt werden. Manchmal kann es jedoch vorkommen, dass es falsch eingestellt wurde und Google davon abgehalten wird, die Seite zu indexieren.

5. WordPress Einstellung hält Suchmaschinen ab

In WordPress gibt es im Admin unter Einstellungen → Lesen die Option „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“. Ich hatte schon mehrfach, dass ein Kunde dort die Auswahl „Suchmaschinen davon abhalten, diese Webseite zu indexieren“ aktiviert hatte.

Oft ist das passiert, weil die Webseite noch im Aufbau war und man Google davon abhalten wollte, dass er die halb fertige Webseite indexiert. Wenn man aber später vergisst, diese Option zu deaktivieren, wird der Google-Bot weiterhin abgewiesen und die Webseite kommt nicht in den Google-Index.

 

6. Abstrafung durch Google

Es gibt Fälle, in denen Google Seiten bestraft, die massiv gegen die „Richtlinien für Webmaster“ verstoßen haben. Dies kann zum Beispiel durch massiven Linkaufbau oder andere Black-Hat-SEO-Methoden passieren – also manipulative Versuche, das Ranking in Google zu beeinflussen.

Ob Sie eine solche Abstrafung erhalten haben, sehen Sie in der Google Search Console, wenn Sie dort Ihre Webseite eintragen und unter „Manuelle Maßnahmen“ nachschauen.

7. Doppelte Inhalte stören Google

Wenn Sie z. B. einen Blog haben und jedes Mal, wenn Sie einen neuen Artikel veröffentlichen, dieser auch auf der Startseite erscheint, wird dies von Google als doppelter Inhalt betrachtet. Dies geschieht häufig bei Standard-WordPress-Installationen, bei denen Auszüge aus Artikeln automatisch auf der Startseite angezeigt werden.

Dies ist an sich kein Problem, aber wenn es viele dieser Wiederholungen gibt, weiß Google nicht, welche Version es in seinen Suchergebnissen anzeigen soll. Daher beschließt es manchmal, keine dieser Seiten zu indizieren. Dies geschieht jedoch nur in sehr seltenen Fällen.

Ebenso kann es sein, dass Sie nur Inhalte von anderen Webseiten kopieren und damit den Google-Filter für doppelte Inhalte auslösen.

8. Mehrere Domains zeigen die gleiche Webseite

Es kann sein, dass Sie verschiedene Domains gesichert haben, die jedoch alle die gleiche Webseite anzeigen. In diese, Fall entscheidet Google, welche Domain er indexiert und die anderen Domains werden nicht beachtet.

Man sollte daher darauf achten, dass man nur eine Domain verwendet und die andere Domains per 301 Weiterleitung auf die Hauptdomain verweist.

9. Die Website lädt zu langsam

Google hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Geschwindigkeit einer Website ein wichtiges Ranking-Signal ist. Wenn Ihre Website zu langsam lädt oder sogar häufig komplett offline ist, wenn man versucht, auf sie zuzugreifen, dann wertet Google dies als sehr schlechte Benutzererfahrung.

Kommt dies über einen längeren Zeitraum vor, dann kann es soweit kommen, dass Ihre Domain deindexiert wird.

10. Ihre Domain wurde gehackt

Es kommt immer wieder vor, dass Hacker WordPress Webseiten (aber auch andere Systeme) angreifen und diese als Verteiler für Viren oder Malware nutzen.

Wenn Google erkennt, dass eine Webseite so manipuliert wurde, dann wird diese aus dem Google-Index entfernt, damit die suchenden Benutzer vor dieser Gefahr geschützt werden.

Damit man wieder in der Suche von Google erscheint, muss man zum einen die Schadcodes von der Webseite entfernen und dann in der Google Search Console Bescheid sagen, dass dieses Problem gelöst wurde.

11. Die Website ist nicht benutzerfreundlich

Eine Website, die nicht gut gestaltet ist, ist wahrscheinlich weniger nutzerfreundlich, was zu einer schlechten Nutzererfahrung führen kann. Google möchte Websites bevorzugt anzeigen, die ein gutes Nutzererlebnis bieten, da dies zu zufriedeneren Google-Benutzern führt.

Eine schlecht gestaltete Website ist bei den Nutzern wahrscheinlich weniger beliebt, was dazu führen kann, dass sie in den Suchergebnissen schlechter platziert wird. Es ist aber unwahrscheinlich, dass sie deshalb nicht indexiert wird. Sie wird vermutlich nur schlechte Rankings erhalten.

12. Die Website ist nicht mobilfreundlich.

Immer mehr Menschen nutzen mobile Geräte, um auf das Internet zuzugreifen, daher ist es wichtig, dass Websites in diesem Sinne gestaltet werden.

Wenn eine Website nicht mobilfreundlich ist, ist sie wahrscheinlich weniger benutzerfreundlich und kann auf manchen Geräten sogar unbenutzbar sein. Dies kann zu einer schlechten Nutzererfahrung führen, was Google vermeiden möchte.

13. Die Website verwendet Flash

Flash kann zwar verwendet werden, um ein interaktives und ansprechendes Nutzererlebnis zu schaffen, es wird jedoch nicht von allen Geräten unterstützt und kann von Suchmaschinen nicht gelesen werden.

Dies bedeutet, dass eine Website, die Flash verwendet, möglicherweise nicht für alle Nutzer zugänglich ist und von Google nicht indexiert werden kann, da die Inhalte nicht für Google lesbar sind.

Flash bietet mittlerweile ein hohes Sicherheitsrisiko und sollte daher unbedingt vermieden werden. Viele Browser unterstützen mittlerweile auch kein Flash mehr, sodass diese Elemente für Benutzer unlesbar sind.

14. Die Website verwendet Pop-ups oder massive Werbung

Pop-ups können für die Nutzer lästig sein und sie daran hindern, den Inhalt einer Seite zu betrachten. Außerdem können sie es Suchmaschinen erschweren, den Inhalt einer Seite zu indizieren. Daher werden Websites, die Pop-ups verwenden, wahrscheinlich von Google schlechter gerankt.

Wenn man sehr massiv Werbung auf einer Webseite eingerichtet hat, kann die Seite dadurch extrem langsam laden und für Besucher so schlecht zu nutzen sein, dass Google entscheidet, sie komplett aus dem Index zu werfen.

15. „Dünner“ Inhalt (Thin Content)

Wenn eine Website mehrere Seiten mit sehr ähnlichem oder sehr wenig Inhalt hat, wird dies als „dünner Inhalt“ (Thin Content) bezeichnet. Solche Seiten haben in der Regel nur schlechte Rankings, da sie keinen Mehrwert für Benutzer haben.

Besteht eine komplette Webseite aus Unterseiten mit dünnem Inhalt, kann sogar die komplette Domain aus dem Google-Index entfernt werden.

6 Praktische Tipps, wie deine Seite von Google indexiert wird

In der digitalen Welt von heute ist eine starke Online-Präsenz für Unternehmen aller Art unerlässlich. Ganz gleich, ob Sie ein kleiner Familienbetrieb oder ein großes Unternehmen sind, es ist wichtig, dass Sie eine Website haben, auf der man sich über Ihre Produkte und Dienstleistungen informieren und direkt mit Ihnen in Kontakt treten kann.

Wenn Ihre Website jedoch nicht von Google indiziert wird, ist es für potenzielle Kunden sehr viel schwieriger, Sie online zu finden. Dies kann zu verpassten Chancen und entgangenen Einnahmen führen.

Wenn Sie also online erfolgreich sein wollen, sorgen Sie dafür, dass Ihre Website von Google indiziert wird. Hier erfahren Sie einige Tipps, die Ihnen dabei helfen.

1. Google Search Console verwenden

Google Search Console ist ein kostenloses Tool, mit dem Sie Ihre Website bei Google anmelden und ihre Leistung in den Suchergebnissen verfolgen können

Es liefert auch wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Ihre Website von Google wahrgenommen wird und welche Probleme gegebenenfalls behoben werden müssen.

2. Sitemap einreichen

Eine Sitemap ist eine Datei, die alle Seiten Ihrer Website auflistet. Dies erleichtert es Google, Ihre Inhalte zu finden und zu indizieren.

Sie können eine Sitemap mit einem Tool wie XML-Sitemaps.com erstellen oder ein Plugin wie Yoast SEO verwenden, das automatisch eine Sitemap für Sie erstellt.

3. Erstellen Sie eine sinnvolle Linkstruktur

Google liest Webseiten über die Verlinkungen auf der Seite ein. Wenn Ihre Website also viele defekte Links hat, wird Google Schwierigkeiten haben, Ihre Inhalte zu finden und zu indizieren.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Website eine logische Linkstruktur mit einer klaren Navigation hat. Das macht es sowohl den Nutzern als auch den Suchmaschinen leichter, die gesuchten Inhalte zu finden.

4. Optimieren Sie Ihre Website für mobile Geräte:

Wie bereits erwähnt, nutzen immer mehr Menschen mobile Geräte, um auf das Internet zuzugreifen. Daher ist es wichtig, dass Ihre Website für mobile Geräte optimiert ist.

Um Ihre Website mobilfreundlicher zu gestalten, können Sie u. a. ein responsives Design verwenden und dafür sorgen, dass Ihre Inhalte auch auf kleineren Bildschirmen gut lesbar sind

5. Optimieren Sie Ihre Website für Google

Stellen Sie sicher, dass Ihre Website so gestaltet ist, dass sie von Google leicht indexiert werden kann. Das bedeutet, dass Sie klare und konsistente Titel und Beschreibungen verwenden und Ihre Seiten mit guten Inhalten versehen.

6. Bringen Sie andere Websites dazu, auf Ihre Website zu verlinken

Eines der Signale, die Google verwendet, um das Ranking einer Website zu bestimmen und über die Google auch neue Webseiten findet, sind Verlinkungen.

Verweist zum Beispiel eine sehr starke Webseite wie tagesschau.de, spiegel.de oder welt.de auf Ihre Domain, dann folgt Google diesen Links und liest auch die verlinkten Domains ein.

Schlussfolgerung

Wenn Ihnen potenzieller Traffic entgeht oder schlimmer noch, wenn Sie von Google überhaupt nicht gefunden werden, befolgen Sie die Tipps in diesem Artikel, damit Ihre Website indiziert wird.

Auf Traffic zu verzichten, ist eine Sache – aber von Google nicht gefunden zu werden, bedeutet, dass Ihre Website so gut wie gar nicht existiert.

Ergreifen Sie jetzt die notwendigen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Ihre Website in den Ergebnisseiten der Suchmaschinen erscheint, und profitieren Sie von den Vorteilen, die hohe Besucherzahlen auf Ihrer Webseite mit sich bringen.