Nichtraucher durch Hypnose – geht das?

Hypnose hat viele Vorteile, aber wie kann sie einem Nichtraucher helfen, mit dem Rauchen aufzuhören? Hypnose ist ein natürlicher Zustand konzentrierter Entspannung, der es dem Unterbewusstsein ermöglicht, für positive Suggestionen empfänglich zu sein. Hypnose erleichtert nicht nur Veränderungen, sondern ermöglicht es dem Einzelnen auch, bestimmte Probleme anzusprechen und positive Veränderungen vorzunehmen. Hypnose fördert außerdem einen konzentrierteren und leistungsfähigeren Geist.

Einschlusskriterien für Nichtraucher durch Hypnose

In einer Studie mit Rauchern, die mit dem Rauchen aufhören wollten, wurden Einschlusskriterien für Nichtraucher durch Hypnose festgelegt. Zu den Ausschlusskriterien gehörten Patienten, die jünger als 18 Jahre waren und solche, die eine psychiatrische Diagnose hatten. Die Teilnehmer wurden gebeten, 2 x 40-minütige Hypnosesitzungen im Abstand von zwei Wochen sowie Anweisungen zur Selbsthypnose zu absolvieren. Die Kontrollgruppe erhielt einen Brief ihres Arztes, in dem er ihnen riet, mit dem Rauchen aufzuhören, sowie eine Broschüre. Außerdem erhielten sie Telefonanrufe, um sie zu ermutigen und ihr Rauchverhalten zu überprüfen. Das primäre Ergebnis war die Punktprävalenz der Abstinenz nach sechs und zwölf Monaten.

Zu den Studienteilnehmern gehörten dreißig Raucher, die von ihrem Hausarzt überwiesen wurden. Einundzwanzig von ihnen kamen nach der ersten Beratung zurück. Von ihnen hatten einundachtzig Prozent mit dem Rauchen aufgehört. Eine zwölfmonatige Abstinenz wurde bei 48% der Patienten erreicht. Insgesamt waren 95 % der Teilnehmer mit ihrer Behandlung zufrieden. Zukünftige Untersuchungen werden dazu beitragen, die Einschlusskriterien für Nichtraucherpatienten zu verbessern.

Effektivität von Hypnose bei der Raucherentwöhnung von Nichtrauchern

Die Studie ergab, dass die Entspannungshypnose im Vergleich zur Psychoedukation keinen Einfluss auf den täglichen Zigarettenkonsum der Raucher hatte. Die Autoren merken an, dass dieses Ergebnis auf die unspezifische Wirkung von sozialer Unterstützung und Therapeutenkontakt auf die Rauchabstinenz zurückzuführen sein könnte, was wahrscheinlich der Fall ist. Die Autoren stellen außerdem fest, dass die Wirksamkeit der Interventionen nicht signifikant war.

Die Untersuchung zeigte auch, dass die Hypnose zur Raucherentwöhnung in etwa einem von fünf Fällen erfolgreich ist. Im Vergleich dazu liegt die Erfolgsquote bei Patienten, die mit „Cold Turkey“-Techniken behandelt werden, bei nur fünf bis sechs Prozent. Die Hypnotherapie greift auf das Unterbewusstsein zu, um Verhaltensmuster zu verändern. Das Rauchen beginnt als informelle soziale Aktivität und entwickelt sich zu einer Krücke, um Stress abzubauen.

Eine Studie untersuchte die Wirksamkeit von Hypnose bei der Raucherentwöhnung von Nichtrauchern. In einer Studie führte ein 37-jähriger männlicher Therapeut Hypnosesitzungen mit Nichtrauchern durch, um den Nikotinkonsum zu reduzieren. Die Teilnehmer dieser Studie erhielten ein Online-Programm, das sie nach dem Zufallsprinzip einer von vier Sequenzen zuordnete. Bei der letzten Sitzung wurden mehr Personen zufällig ausgewählt.

Hypnose hat sich zwar als wirksam bei der Behandlung der Nikotinsucht erwiesen, aber es sind noch weitere Beweise nötig, um festzustellen, ob sie Nichtraucher/innen bei der Raucherentwöhnung helfen kann. In einer Meta-Analyse wurde festgestellt, dass Hypnotherapie bei der Raucherentwöhnung genauso wirksam ist wie eine Nikotintherapie. Die Hypnotherapie geht nicht nur auf die psychologischen Ursachen der Rauchsucht ein, sondern auch auf die zugrunde liegenden Beweggründe für das Rauchen.

Eine Meta-Analyse von 14 RCTs zu alternativen Maßnahmen zur Raucherentwöhnung umfasste nur fünf Studien zur Hypnotherapie. Die Forscherinnen und Forscher analysierten die Ergebnisse dieser Studien anhand heterogener Studiendesigns, konnten aber keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen feststellen. Außerdem enthielt keine Studie einen Vergleich der Hypnotherapie mit nicht aufmerksamkeitsbezogenen Verhaltensinterventionen oder intensiven Verhaltensinterventionen.

Ausschlusskriterien für Nichtraucher durch Hypnose

Eine Schweizer Studie aus dem Jahr 2009 untersuchte die Auswirkungen von Hypnose zur Raucherentwöhnung auf die Rauchgewohnheiten der Teilnehmer/innen. An der Studie nahmen 223 Raucher im Alter von 18 bis 75 Jahren teil, bei denen weder eine psychiatrische Störung noch eine Borderline-Persönlichkeitsstörung oder eine andere komorbide Erkrankung diagnostiziert worden war. Die Raucher wurden über Anzeigen, Zeitungen oder das Internet rekrutiert. Die Teilnehmer waren im mittleren Alter und weiblich.

Pederson et al. (1979) untersuchten die Wirksamkeit von Hypnose bei der Behandlung von Rauchern. Die Studie umfasste eine Gruppe von Teilnehmern, die vor der Studie ein- oder zweimal mit dem Rauchen aufgehört hatten. Die Teilnehmer wurden auf der Grundlage ihrer Bemühungen zur Raucherentwöhnung vor der Teilnahme an der Studie ausgewählt. Die Dauer der Abstinenz reichte von wenigen Tagen bis über einem Jahr.

Es wurden mehrere Studien durchgeführt, in denen Hypnose zur Raucherentwöhnung mit anderen Methoden verglichen wurde. In einer Meta-Analyse und zwei separaten Studien verglichen Barkley und Hyman die Hypnosetherapie mit dem schnellen Rauchstopp. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die beiden Methoden bei den Raucherentwöhnungsraten nicht wesentlich unterschieden. Beide Studien umfassten 54 Teilnehmer, und der I2-Wert lag bei 65%. Dennoch waren die Ergebnisse uneinheitlich. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um die Wirksamkeit der Hypnose bei der Raucherentwöhnung zu ermitteln.