Dürfen Hunde Bananen essen? …die Vor- und Nachteile für deinen Hund

Ob Hunde Bananen essen dürfen, ist eine oft diskutierte Frage. Viele Halter von Haustieren glauben, dass die gelben Früchte für ihre Vierbeiner ungesund sind. Doch was steckt wirklich hinter dieser Annahme? Und können Welpen Bananen essen? In diesem Blogbeitrag erfährst du alles über Bananen für Hunde und getrocknete Bananenchips für Welpen!

Ob Hunde Bananen essen dürfen, ist eine oft diskutierte Frage. Viele Halter von Haustieren glauben, dass die gelben Früchte für ihre Vierbeiner ungesund sind. Doch was steckt wirklich hinter dieser Annahme? Und können Welpen Bananen essen? In diesem Blogbeitrag erfährst du alles über Bananen für Hunde und getrocknete Bananenchips für Welpen!

Die kurze Antwort…

Im Prinzip vertragen Hunde Bananen, aber man sollte – selbst bei großen Hunderassen – maximal eine Banane pro Woche verfüttern; bei kleineren Hunderassen eher weniger. Der Grund ist, dass Bananen viel Fruchtzucker enthalten, sie manchmal zur Verstopfung führen und das enthaltene Kalium langfristig das Herz schädigen kann.

Was sind Bananen und woher stammen sie?

Die wilden Vorfahren der Banane wachsen in den Regenwäldern Südostasiens. Sie sind auch heute noch ein wichtiges Nahrungsmittel für viele Menschen in dieser Region. Die in Europa beliebteste Sorte stammt dagegen ursprünglich aus Ecuador und wurde im 16. Jahrhundert von portugiesischen Seefahrern in die Alte Welt gebracht.

Bananen sind eigentlich Beeren. Sie wachsen an einer krautigen Pflanze und enthalten zahlreiche kleine Samen. Im Gegensatz zu ihren wilden Verwandten sind die Früchte der kultivierten Sorten kernlos. Das liegt daran, dass sie aus Stecklingen der Mutterpflanze (Klonen) gezogen werden. Bananen sind daher nicht selbstfruchtbar und benötigen Fremdbefruchtung.

Der Nährwert von Bananen

Bananen sind eine ausgezeichnete Quelle für Kalium, Vitamin C, Ballaststoffe und Vitamin B6. Eine mittelgroße Banane (ca. 120 g) enthält etwa 422 mg Kalium, 14,4 mg Vitamin C und 2,4 g Ballaststoffe sowie geringe Mengen an Magnesium, Mangan und Vitamin B2.

Aber leider findet man in einer Banane auch über 20 Gramm Zucker, was natürlich für Hunde nicht empfehlenswert ist. Auch der hohe Gehalt an Kalium kann für Hunde gefährlich sein, wenn sie zu viel davon fressen. Eine regelmäßige, hohe Einnahme von Kalium kann das Herz und den Herzmuskel des Hundes schädigen.

Hinweis: Ich bin kein Tierarzt und würde euch empfehlen, bei Fragen eher einen solchen zu fragen. Mein Artikel ist eher eine Wissenssammlung, die ich selbst aus Inhalten aus dem Netz zusammengestellt habe.

Wenn Hunde Bananen essen – das Gute und das Schlechte

Wenn ein Hund eine Banane isst oder hier und da ein Stückchen Banane bekommt, ist das sicher kein Problem. Als Faustregel gilt bei großen Hunden, dass man nicht mehr als eine Banane über den Zeitraum von ein bis zwei Wochen geben sollte. Bei kleinen Hunderassen ist die Empfehlung natürlich entsprechend herunterzurechnen.

Wenn der Hund keine Allergie gegen Bananen hat, dann kann eine Banane in folgenden Situationen interessant sein:

  • Da sie auf die Verdauung verstopfend wirken, kann man sie einsetzen, wenn der Hund Durchfall hat. Ich würde dies aber vorher mit dem Tierarzt absprechen.
  • Auf einer Wanderung kann ein Stück Banane ein guter Energielieferant für den Hund sein.

Man muss jedoch sagen, dass sie nicht geeignet sind, um einen Großteil der Hundenahrung auszumachen. Die oben genannten Probleme mit Zucker und Kalium sind ernstzunehmen und ich würde Banane nur in Ausnahmefällen geben.

Dürfen Welpen Bananen essen?

Bei Welpen sollte man komplett auf Bananen verzichten. Die Verdauung ist noch im Aufbau und man sollte lieber auf entsprechende Welpennahrung zurückgreifen. Wenn der Welpe mal eine Banane frisst, wird sicher nicht viel passieren, aber sie sollten kein täglicher Bestandteil der Nahrung sein.

Was ist mit getrockneten Bananenchips

Das Verfüttern von Bananenchips ist keine gute Idee, da sie in der Herstellung stark gezuckert werden. Zudem enthalten Bananen selbst schon einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und Zucker.

Da Hunde gerne mal dazu neigen, dick zu werden, sollte man lieber auf Hundefutter zurückgreifen, das kein Zucker und nur wenige Kohlenhydrate enthält.

 

Sind Bananenschalen für Hunde giftig?

Schalen von Bio-Bananen sind kein großes Problem. Sie dürften dem Hund nicht schmecken, aber sie enthalten keine giftigen Substanzen. Ich würde trotzdem nicht absichtlich Bananenschalen verfüttern.

Bei Bananen aus nicht ökologischem Anbau hat man jedoch das Problem, dass sie stark mit Pestiziden behandelt sind. Diese Stoffe sind für Hunde und andere Tiere giftig und schlecht für die Gesundheit.

Fazit

Können Hunde also Bananen essen? Die Antwort lautet ja, aber sie sollten sie nur in Maßen essen. Die Verfütterung von Bananenchips ist keine gute Idee, da sie bei der Herstellung stark gezuckert werden. Außerdem enthalten Bananen selbst schon einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und Zucker.

Ein Stückchen Banane ist nicht tragisch, aber besser für den Hund ist es, getreidefreies Hundefutter zu wählen, das keinen Zucker und nur wenige Kohlenhydrate enthält.