Die Geschichte von Motorola: Ist es wirklich ein chinesisches Unternehmen?


Motorola ist ein Name, den es schon seit langer Zeit gibt. Das Unternehmen wurde 1928 von den Brüdern Paul und Joseph Galvin gegründet und ist heute ein weltweit führendes Unternehmen in der Mobilfunkbranche.

Im Laufe der Jahre hat Motorola viele Veränderungen erlebt, von einem frühen Pionier in der Funkindustrie bis hin zur Entwicklung des ersten Mobiltelefons. In letzter Zeit gab es viele Spekulationen über die Eigentumsverhältnisse: Ist Motorola wirklich ein chinesisches Unternehmen?

Um diese Frage zu beantworten, ist es wichtig, einen Blick auf die Geschichte und die Entwicklung des Unternehmens zu werfen und herauszufinden, wie es in den Besitz der Chinesen gekommen ist. Auf diese Weise können wir die komplizierte Beziehung zwischen Motorola und den chinesischen Eigentümern besser verstehen.

Die frühe Geschichte von Motorola

Die Ursprünge von Motorola gehen auf das Jahr 1928 zurück, als zwei Brüder, Paul und Joseph Galvin, ein Unternehmen namens Galvin Manufacturing Corporation (GMC) gründeten. GMC konzentrierte sich vor allem auf die Produktion von Autoradios, die zu dieser Zeit immer beliebter wurden.

Aufgrund der Weltwirtschaftskrise musste das Unternehmen jedoch 1930, nur ein Jahr nach Produktionsbeginn, schließen. Die Gebrüder Galvin gründeten daraufhin ein neues Unternehmen namens United States Rubber Company (später umbenannt in Motorola).

Das neue Unternehmen stellte Autohupen und Echolote für die Schifffahrt her. 1943 beendete das Unternehmen die Produktion von Echoloten und stellte auf die Herstellung eines Geräts namens „Timer“ um, das zum Testen von Maschinengewehren verwendet wurde.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann das Unternehmen, sich auf die Entwicklung von Kommunikationstechnologie zu konzentrieren, insbesondere auf die Mikrowellentechnologie.

Motorolas Umstellung auf mobile Kommunikation

In den frühen 1950er Jahren begann Motorola mit der Entwicklung tragbarer Kommunikationsgeräte für das Militär. Ende des Jahrzehnts war das Unternehmen so weit, sein erstes tragbares Kommunikationsgerät für die breite Öffentlichkeit zu produzieren.

Dieses Gerät, bekannt als Dyna-Tac, war das erste Mobiltelefon, das jemals hergestellt wurde. Während der Entwicklung des Dyna-Tacs stellten viele Menschen in Frage, ob das Gerät für den Durchschnittsverbraucher nützlich sein würde oder nicht.

Damals herrschte die Meinung vor, dass die Menschen nicht an ein tragbares Gerät gebunden sein wollten. Das Dyna-Tac erwies sich jedoch als großer Erfolg, was zur Entwicklung weiterer tragbarer Kommunikationsgeräte führte.

Bis Ende der 1980er Jahre hatte das Unternehmen Tausende verschiedener Telefonmodelle hergestellt, darunter Autotelefone und Mobiltelefone.

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Die Übernahme von Motorola durch chinesische Unternehmen

1999 erwarb das deutsche Telekommunikationsunternehmen Deutsche Telekom die Mehrheit der Motorola-Aktien und begann, das Unternehmen als Tochtergesellschaft zu betreiben.

Ungefähr zehn Jahre später, im Jahr 2009, wurde Motorola von dem chinesischen Computerunternehmen Lenovo für 3 Milliarden Dollar übernommen. Zum Zeitpunkt der Übernahme war Motorola das größte Mobilfunkunternehmen der Welt und produzierte jedes Jahr rund 100 Millionen Geräte.

Als Teil der Übernahme stimmte Lenovo zu, Motorola-Geräte weiterhin unter dem Namen Motorola zu produzieren. Die Übernahme wurde zunächst sehr kontrovers diskutiert, da viele Menschen fragten, warum ein chinesisches Unternehmen ein großes amerikanisches Technologieunternehmen übernehmen wollte.

Obwohl viele Menschen der Übernahme von Motorola durch Lenovo zunächst misstrauisch gegenüberstanden, erwies sich die Übernahme letztendlich als ein guter Schritt für beide Unternehmen.

Auswirkungen der chinesischen Eigentümerschaft auf Motorola

Als Lenovo Motorola Mobility übernahm, fragten sich viele Menschen, wie sich die Übernahme auf das Unternehmen auswirken würde. Viele gingen davon aus, dass Lenovo anfangen würde, in China hergestellte Geräte unter dem Namen Motorola zu produzieren und damit Motorolas Wettbewerbsfähigkeit auf dem nordamerikanischen Markt einschränken würde.

Das ist jedoch nicht passiert, denn Motorola Mobility bleibt ein amerikanisches Unternehmen und ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Lenovo. Das bedeutet, dass Lenovo zwar Eigentümer von Motorola Mobility ist, aber keine Stimmrechte im Unternehmen hat.

Das war für Lenovo wichtig, denn so konnte das Unternehmen seinen weltweiten Ruf und sein Markenzeichen behalten und mit anderen Unternehmen auf dem globalen Markt konkurrieren. Außerdem konnte Motorola so seinen Ruf auf dem nordamerikanischen Markt und in der Mobilfunkbranche bewahren.

Die Zukunft von Motorola auf dem chinesischen Markt

Auch wenn die Zukunft von Motorola auf dem chinesischen Markt noch ungewiss ist, ist es wahrscheinlich, dass Motorola-Geräte weiterhin in China verkauft werden. Das liegt daran, dass Motorola zwar ein amerikanisches Unternehmen bleibt, aber dem chinesischen Unternehmen Lenovo gehört.

Das bedeutet, dass Lenovo und Motorola in der Lage sind, sowohl auf dem chinesischen als auch auf dem nordamerikanischen Markt zu operieren und gleichzeitig die Integrität beider Unternehmen zu wahren. Vor diesem Hintergrund ist es wahrscheinlich, dass Motorola weiterhin Geräte für den chinesischen Markt produzieren wird.

So kann Motorola seinen Ruf auf dem chinesischen Markt aufrechterhalten und einen größeren Anteil am chinesischen Mobilfunkmarkt gewinnen.

Fazit

Das Unternehmen, das heute unter dem Namen Motorola bekannt ist, wurde 1928 gegründet und hat sich seitdem zu einem weltweit führenden Unternehmen in der Mobilfunkbranche entwickelt.

Im Laufe der Jahre hat sich das Unternehmen weiterentwickelt und verändert, von einem frühen Pionier in der Funkindustrie bis hin zur Entwicklung des ersten Mobiltelefons. In letzter Zeit gab es viele Spekulationen über die Eigentumsverhältnisse: Ist Motorola wirklich ein chinesisches Unternehmen?

Um diese Frage zu beantworten, ist es wichtig, einen Blick auf die Geschichte und die Entwicklung des Unternehmens zu werfen und herauszufinden, wie es in den Besitz der Chinesen gekommen ist. Auf diese Weise können wir die komplizierte Beziehung zwischen Motorola und den Chinesen besser verstehen.

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